Schnuppertag…

Morgen werde ich zum ersten Mal an meine neue Schule fahren (Versetzung, ich schrieb ja), meinen Schulleiter in einem Gespräch kennenlernen und den Kollegen und Kolleginnen vorgestellt. Im MAI. Die Schule beginnt im SEPTEMBER.

Wer nicht schon einmal in einem Bundesland gearbeitet hat, das mit der Vergabe der Stellen und mit dem Versetzen, Einstellen etc. einfach unfassbar, ja ich würde sagen unmenschlich langsam ist, der kann sich meine Gefühle momentan kaum vorstellen. Was mach ich nun mit all der Gewissheit? Schon Monate vorher.

Je nachdem, wie es läuft, erfahre ich morgen bereits auch Genaueres über meinen Einsatz. Klassenleitung, ja oder nein (Oh bitte, bitte, ja, denn ich brauche mein eigenes Klassenzimmer. Als reiner Kurslehrer bin ich wirklich ungeeignet)? Klassenstufe? Abläufe? Auf all das kann ich mich nun Monate im Voraus einstellen. Vielleicht kann ich bereits erstes Material zusammentragen. Ich muss Vieles neu aufstocken, habe ich doch den Umzug genutzt, um zu entrümpeln. Nun ja, schauen wir auf meine Motivation. Aber ich KÖNNTE, wenn ich denn möchte.

Jedenfalls bin ich ein wenig aufgeregt. Ein wenig mehr. Ziemlich. Doll. Ich werde berichten.

Kommentare

  1. Laura

    Wow, finde es immer sehr bemerkenswert, wenn Mütter es schaffen wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Manchmal, nur mit Baby und Haushalt, komme ich manchmal an meine Grenzen. Hut ab! Liebe Grüße

    1. Sassi
      Sassi

      Liebe Laura, auch wenn ich nicht ganz freiwillig in dieses Arbeitspensum hineingeraten bin, so bin ich doch froh, dass momentan die Sache halbwegs läuft. Aber ich gebe ehrlich zu, dass ich nach einer Arbeitswoche mit den Kräften wirklich runter bin. Der Lehrerjob bietet mir aber immerhin, trotz Vollzeitstelle und der nicht so schönen Tatsache abends wieder an den Schreibtisch zu müssen, die Möglichkeit meinen Sohn um 14.00 Uhr abzuholen und ab dann den Nachmittag und Abend mit ihm zu verbringen. Ich kenne eine Frau, die von 8.30 bis 17.00 Uhr arbeitet. Das würde ich nicht aushalten. So viel Trennung. Ein bisschen wächst man wohl mit seinen Aufgaben. Und jetzt, wo Ferien sind, bin ich nach einem Tag mit Haushalt, Krimskrams und Kleinkindbetreuung trotzdem gut erledigt. Daran hat sich bei mir nichts geändert und da versteh ich jede Mama gut. Alles Gute

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