Wie ich mich mal versetzen ließ…

Große Sache. Lange geplant. Und nun, rund tausend Formulare später, erhalte ich die Bestätigung über die geglückte Versetzung in ein anderes Bundesland.

Das alles kam so…

Der Herzensmann wollte sich schon lange selbstständig machen, brauchte dafür einen möglichst zentralen Standort. Eine Wahl war schnell getroffen, nicht ganz zentral, doch eher recht nördlich, aber anbindungstechnisch ideal. Gesagt, getan. Wohnung suchen, Betreuung für Sprössling finden uuuuund sich versetzen lassen.

Wie vielleicht der ein oder andere bin ich mit den zuständigen Behörden ein wenig auf Kriegsfuß. Jaja, ich weiß, tausende Fälle, so viele Anträge, soviel zu verwalten. Man hat mich in den letzten Jahren mit so manchen Fragen vertröstet. Vor allem bezüglich der Einsatzorte. Erfuhr ich in der Regel zwei Wochen vor Schulbeginn. Keine Übertreibung. Und das auch, obwohl jegliche Anträge Monate vorher gestellt werden müssen. Es kümmerte auch niemanden, dass durch die ganze bundeslandinterne HinundHer-Schickerei Umzüge in Städte anstanden, die für ihre entspannte Wohnungssituation bekannt waren. NICHT.

Genug der grummeligen Worte, nur das eben zu meiner Zuversicht bezüglich einer Versetzung bei der jetzt auch noch ein zweite Behörde ins Spiel kommen sollte. Na Prost. Aber wie sich herausstellte, war das der bisher ausgebliebene Segen.

Obwohl ich, laut Dienstweg, auf die Antwort meines jetzigen Bundeslandes warten muss (Einmal leise angefragt – angepflaumt worden, vor April/Mai bräuchte ich mich sicher nicht zu melden – tausende Anträge, Sie verstehen.), hatte ich doch mit dem potentiellen neuen Bundesland telefoniert, um einige andere Fragen zu klären. Mir wurde freundlich (!) und unmittelbar (!) geantwortet und gleichzeitig auch noch eröffnet, dass Neuigkeiten zu meinem Antrag vorlägen und ob ich diese wissen möchte. Bitte? Schießen Sie los.

Binnen zwei Minuten war geklärt, dass alles gut gegangen war und mir wurde im APRIL, fünf (!!!) Monate vor Schulbeginn auch gleichzeitig meine konkrete Schule mitgeteilt. Was fang ich nun damit an? Kein Warten, keine Zitteranrufe, sondern einfach Gewissheit. Ich kann mich tatsächlich vorbereiten. Die Schule besuchen. Vorher. Material erstellen. Rechtzeitig. Man, man.

Vor ein paar Tagen trudelte übrigens Nachricht meiner (Noch-)Behörde ein, die Versetzungsverhandlungen wären durch, man könne mir aber nichts Genaues sagen und ich solle mich ab jetzt an die Behörde des Zielbundeslandes wenden.

Hiermit erfolgt. Na dann, kann’s ja losgehen.

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