7. SSW “Habe ich mir das gut überlegt?”

#Tagebuch Minipuck – Kapitel 3 (7. SSW)

Mir ist schlecht. Immer. Andauernd. Morgens, mittags, abends. Ich bin erschöpft. Immer. Andauernd. Morgens, mittags, abends. Ich bin hundemüde. Immer. Naja ihr wisst, was ich sagen will. Diese anstrengenden ersten 12 Wochen haben mich komplett im Griff. Unsicherheit, körperliches Schachmatt und über meine Stimmung mag ich gar nicht reden. Sagen wir mal, sie macht dem aktuellen Grauwetter würdige Konkurrenz.

Das war auch in der letzten Schwangerschaft ähnlich. Die Übelkeit war nicht so stark und vor allem abends. Aber sonst kommt mir das alles sehr bekannt vor. Der Unterschied diesmal. Da braucht mich jemand. Möchte seine Mama zum Spielen, Kuscheln und Quatsch machen. Dann ist da noch meine Arbeit und unsere momentane Gesamtsituation. Das ist in meiner jetzigen Verfassung doch eine echte Herausforderung. Manchmal kommen Zweifel auf, ob das alles eine kluge Entscheidung war. Und dann denke ich, klug oder nicht. Darauf kommt es hier wirklich nicht an. Es war ein Herzenswunsch. Gewollt mit jeder Faser. Und dass mich der Puck ein bisschen von meiner Übelkeit ablenkt, ist eigentlich auch nicht verkehrt. Schließlich haben wir “nur” noch ein paar exklusive Monate. Die sollen unsere Zeit sein. Und da ich momentan mit den Hühnern schlafen gehen (muss), haben wir abends wertvolle Kuschelzeit. Auch schön.

Nun zu den Daten:

Gewicht: 66 Kilo –> also +/- 0 Kilo

Bauchumfang: 79 cm –> Es tut sich noch nicht wirklich was.

Körperlichkeiten: Wie bereits oben astrein vorgejammert. Übelkeit, Übelkeit, Übelkeit. Den ganzen Tag. Und alles lahmlegende Erschöpfung und Müdigkeit. Heißhunger hab ich auch nicht mehr. Essen ist gerade prinzipiell nicht so mein Ding. Nun ja. Durchhalten. Beim Puck war das mit 12 Wochen vorbei, Toi, toi, toi.

Emotionalitäten: Ich bin emotional etwas angeschlagen. Zweifel, Zuversicht, Winterschwermut. Alles irgendwie vermischt. Bäh.

Dann noch das Foto.

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7. SSW

Ich seh’s so. So deutliche Anzeichen. Das Würmchen ist also da. Und es scheint ihm gut zu gehen.

 

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