Auszeit

Da sitze ich nun. Viertel vor neun. Auf dem Sofa. An einem Dienstag. Stelle fest, dass man um diese Zeit auf keinen Fall den Fernseher anmachen sollte. Neeeeee.

Ich bin krankgeschrieben. Die ganze Woche. Am Freitag bekam ich nämlich leichte, also wirklich ganz leichte Blutungen. Da ich wusste, dass ich Montag einen Termin bei der Ärztin hatte, habe ich am Wochenende ruhiger gemacht. Mehr kann man vermutlich eh nicht machen. Ich war ein wenig nervös, als ich dann untersucht wurde. Dem Mini-Puck geht’s aber gut. Es ist schön gewachsen. Also kümmern wir uns um die Mama.

Nun muss ich mich schonen. Und damit das auch wirklich klappt, soll ich die Woche zu Hause bleiben. Der Puck ist ja bis um 14.00 bei seiner Tagesomi und so habe ich wenigstens ein paar Stunden am Tag um durchzuatmen.

Mir ist das nicht leicht gefallen. Zu Hause bleiben. Auch wenn mir klar ist, dass der Körper klare Signale schickt und ich darauf auch hören sollte, bin ich irgendwie enttäuscht von mir. So blöd das klingt, aber ich habe das Gefühl, “versagt” zu haben. Ich krieg meinen durchaus fordernden Alltag mit Beruf, Kleinkind und viel arbeitendem Mann meist irgendwie hin. Und nun sagt mein Körper, dass es zu viel ist. Ich eine Pause brauche. Ich es so momentan nicht schaffe. Fühlt sich doof an.

Nun gut. Ich weiß ja wofür. Und ich nehme meine Verantwortung selbstverständlich ernst. Dann also mal Pause. Soll ja eh das Schönste an der Schule sein. Hehe.

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