Rauskommen…

Wir sind das zweite Wochenende in Folge unterwegs. Und das ist das Erste, was meiner Stimmung wirklich gut tut. Eigentlich nicht verwunderlich. Ich liebe das Reisen. Ich bin gern mal woanders, komme gern raus.

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Dem Puck geht es scheinbar genauso.

Während der Elternzeit haben wir die Zeit genutzt. Waren auf Achse. Haben Freunde und Verwandte besucht.

Seit ich so viel arbeiten muss, der Mann wenig da ist und unser Alltag mich viel fordert, waren wir meist einfach zu Hause. Damit ich abends arbeiten kann, um nach einer turbulenten Woche runter zu kommen. Ein Trugschluss. Denn wir haben uns eigentlich eher eingesperrt. Diese Reisen holen mich grad wirklich aus der Lethargie. Sehr wertvoll. Und, wie gesagt, ich bin tatsächlich erstaunt darüber, dass mein Sohn da doch nach mir kommt. Er ist ein Sonnenschein. Quietscht vor Freude über die vielen schönen Eindrücke. So toll.

Es fällt ihm noch nicht immer leicht, alles zu verarbeiten, aber das ist zu Hause genauso. Das ist seit jeher so. Egal ob unterwegs oder nicht. Und daher werte ich vor allem meinen vergnügten und überglücklichen Puck, der heute 2 Stunden im ICE die Reisenden verzückt hat und nicht seine ohnehin oft auftretende abendliche Unruhe.

Reisen ist unser Ding. Unsere Medizin gegen graue Tage und Schwangerschaftshormonschübe. Und dann, nach unseren Ausflügen, ist das Ankommen zu Hause wieder schön.

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