Alltagsgedöhns #5

Ein weniger stiller hier in dieser Woche. Uns geht’s gut. Innerbäuchlich wie außerhalb. Das Schuljahr geht allerdings in die heiße Phase. Letzte Klassenarbeiten, Zeugnisse, Veranstaltungen, Elterngespräche und sowas. Es stapelt sich und ich renne einer nicht enden wollendenden To-Do-Liste hinterher. Ja, ja, Ferien muss man sich verdienen. Immer. Und so arbeite ich in jeder freien Sekunde. Früh morgens. Abends. Bin aber auch ein wenig knapp dran. Typisch.

Meine Nachmittage mit dem Puck verlaufen hingegen entspannt. Wir genießen das Stadtleben, treffen uns auf Spielplätzen, essen bei gutem Wetter mal ein Eis, lassen uns am See ein laues Lüftchen um die Nase wehen oder stellen sein Zimmer, das so langsam wirklich Gestalt annimmt, auf den Kopf. In den letzten warmen Tagen haben wir auch unseren Balkon intensiv genutzt, den wir ja bereits im März schon bepflanzt hatten. Demnächst werden wir dafür mit den ersten Radieschen, Erdbeeren und vielleicht sogar mit Kohlrabi belohnt.


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Der Puck liebt Blumengießen. Und Balkongießen. Und Schuhegießen. Und sich gießen. Und…

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Ich kann die Zeit in unserem kleinen Dschungel sogar manchmal in Ruhe für Kaffee nutzen.

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Zwischendurch gibt’s immer mal wieder ein Seifenblasenfeuerwerk.

Irgendwann wollen wir den Balkonboden mit diesen Holzfliesen verkleiden. Da muss ich mich noch mal in Ruhe erkunden. Hat damit jemand Erfahrung?

Neben all dem, was zu einen Alltag zusätzlich eben auch noch gehört, versuche ich schon, selbst in wuseligen Phasen mein Sozialleben zu pflegen. So gut das eben geht. Diese Woche geht das sogar lobenswert gut. So war mir Mittwochabend ein schnelles, aber sehr schönes Abendessen beim besten Spanier mit einer Lieblingskollegin vergönnt. Herrlich.

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An diesem Wochenende werde ich vermutlich außerdem an der langen Nacht der Theater teilnehmen können. Meine liebste Schwiegermama ist zu Besuch und da mein Puck seine Oma ganz abgöttisch verehrt, werden Papa und sie den Abend mit Sohnemann/Enkel verbringen. Solche Oasen kommen nicht allzu oft vor, aber ich weiß wir sehr sich mein Mann darum bemüht, sie mir ab und zu zu ermöglichen. Als Dankeschön und auch im Hinblick auf die kommende Zeit. Ich genieße diese kleinen Auszeiten natürlich. Und kehre anschließend immer mit ganz viel Vorfreude zurück. Ich Softie.

Ihr seht. Läuft so. Aber so ganz langsam freue ich mich doch auf die Ferien. Ein bisschen Ruhe, ein bisschen Runterkommen, ein bisschen reisen. Und vor allem ein bisschen ganz viel Wohnung. Muss ja auch mal endlich. Habt ein schönes Wochenende.

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