Unser Bilder(buch)wochenende 6./7. August

Seit langem habe ich nicht mehr an der Aktion “Wochenende in Bildern” teilgenommen. Vor allem meist deshalb, weil ich gar nicht ans Bilder machen denke. Diesmal sind aber ein paar zusammen gekommen und da unser Wochenende einfach ganz zauberhaft war, sollt ihr das hier an dieser Stelle auch erfahren.

Von großen und kleinen Reisen…

Der Samstag beginnt um 7.00 Uhr. Nach einer eher mittelprächtigen Nacht. Dennoch mit bester Laune. Immerhin. Um 8.00 Uhr folgt wie immer der Gang zum Bäcker, wo der Puck mittlerweile jedes Mal ein kleines Croissant geschenkt bekommt. Das mit dem Um-den-Finger-wickeln hat er raus. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zu einem vorbildlich spießbürgerlichen Samstagvormittag. Wir machen Erledigungen. Kaufen ein. Bringen den Glasmüll weg. Sowas. Das Ganze ist kaum ein Foto wert, macht aber zumindest doch ein kleines bisschen glücklich, weil was geschafft.

Zum Mittag gibt es nur ein schnelles Joghurtmüsli mit Früchten und dann einen schönen Mittagsschlaf für den Puck und alle anwesenden Schwangeren. Ich genieße diese Ruhepausen sehr. Denke ich doch bereits langsam daran, dass sie in ein paar Wochen vermutlich erstmal nicht mehr möglich sind. Also für mich.

Gut erholt starten wir in den Nachmittag. Da der Kleine derzeit einen unfassbaren Bewegungsdrang an den Tag legt, beschließen wir in den nahegelegenen Stadt-/Tierpark zu fahren, damit er dort völlig frei rennen und toben kann. Der Himmel sind allerdings nicht allzu verheißungsvoll aus, aber ihr kennt ja den Spruch mit “kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung”, gell? Also verpacken wir den Puck vorsorglich in Regenklamotten und auf geht’s.

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Der Herr ist absolut begeistert. Rennt von links nach rechts. Sucht Steine und Stöcker. Sammelt Blätter. Der Plan geht auf.

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Selbst ein paar Tiere lassen sich blicken und werden mit großer Freude begrüßt.

Natürlich kommt es, wie es kommen muss. Nach einer guten dreiviertel Stunde beginnt es zu tröpfeln (ok) und binnen Minuten pladdern Sturzbäche vom Himmel (nicht mehr so ok). Wir flüchten auf den nahegelegenen Spielplatz und suchen Unterschlupf in einem Spielhäuschen.

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Ich kann euch sagen, es ist eine olympiareife Meisterleistung gewesen, sich im neunten Monat, den Weg in so ein winziges Häuschen zu bahnen, um dann dort auf einer Bank Platz zu nehmen, die auch gut in einer Puppenstube gepasst hätte. Ich habe Gold geholt. Ist klar, ne?

Wir verweilen eine gute halbe Stunde an diesem gar einladenden Örtchen und halten den Puck mit einem kleinen Imbiss und allerlei kreativen, kleinen Spielchen bei Laune. Dann lässt der Regen endlich ein wenig nach und mit der Erkenntnis “Na gut, vielleicht gibt es doch schlechtes Wetter” vertagen wir die Fortsetzung dieses Ausfluges und machen uns auf den Heimweg.

Zu Hause angekommen, nimmt der Kleine noch ein erfrischendes Bad in diversen Pfützen…

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… und weil mir das längst noch nicht genug Sauerei ist, geht es mit den nassen Sachen noch eine Runde in den Sandkasten. Mjam.

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 So gab es alles in allem eigentlich doch genug Frischluft und Bewegung. Einschlafen läuft gut.

Der Sonntag beginnt ebenfalls gegen 7.00 Uhr. Dann Bäcker, Croissant und Frühstück. Ist ja mittlerweile bekannt. Anschließend spielt der Puck in seinem Zimmer, erzählt sich dabei süße Geschichten und lauscht seiner Lieblings-CD. Ich werkel ein wenig rum. Wäsche, Betten machen. Ganz unspektakulär. Irgendwann mag der Kleine nochmal raus in seinen Sandkasten. Wir baggern und schaufeln eine Runde. Es folgt noch ein wenig literarische Förderung. Der Puck liest sich selbst etwas vor und ich platze angesichts dieser Niedlichkeit.

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Es gibt ein schnelles Mittagessen. Reste von gestern. Und dann gehen wir auf Reisen. Es geht in meine Heimat. Brandenburg. Allerdings in eine andere Ecke dieses Bundeslandes. In den schönen Spreewald. Dort hat nämlich meine beste Freundin ihren familiären Heimathafen und da die Anreise von uns aus gar nicht mal so weit ist, so im Vergleich zum sonstigen Weg nach München, haben wir beschlossen, dass es eine tolle Gelegenheit wäre, sich nochmal zu sehen. Bevor das hier alles los geht.

Der Puck macht einen schönen Mittagsschlaf und verschläft so den Großteil der Anreise. Der Mann und ich haben endlich mal Zeit ein wenig zu quatschen. Einfach mal so. Wir kommen gut an und verbringen gemeinsam einen ganz wundervollen Nachmittag und Abend. Mit Kaffee und Keksen und Garten und Spazierengehen und natürlich quatschen.

Abends gibt es eine Runde Brote und Sandmann für alle. Gutes kann so einfach sein.

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Gegen 20.00 Uhr treten wir satt, glücklich und zufrieden die Rückreise an, die der Puck fast gänzlich verschläft. Ihn in diesem Zustand aus dem Auto ins Bett zu tragen, klappt genau nie, aber zumindest ist er heute dabei recht guter Laune, lässt sich ohne Protest umquartieren und schläft gemeinsam mit einer ebenfalls sehr müden Mama relativ schnell wieder ein. Reise also mehr als geglückt.

Ein ganz zauberhaftes Wochenende. Ich hatte es ja angekündigt.

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