Pucks 2. Geburtstag

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Am Samstag wurde mein Puck zwei Jahre alt. Es war an der Zeit. Ich schrieb davon. Der Tag war ganz wundervoll. Ich habe einfach nur genossen, darum gibt es nicht wirklich viele Fotos.

Wir standen morgens um 7.30 Uhr auf. Ja, das war scheinbar das Geburtstagsgeschenk unseres Sohnes an uns. Wir zogen sein noch am Vortag gefertigtes Geburtstagsshirt an und tapsten gemeinsam zum Geburtstagstisch. Den hatte ich abends schön geschmückt. Dann wurden natürlich Geschenke ausgepackt. Da wir viel Verwandtschaft und Freunde haben und daher klar war, dass einiges an Geschenken kommen würde, gab es von uns nur eine kleine Erweiterung seines SIKU-Fuhrparks, ein Buch und einen kleinen Besen. Seit wir im Sommer im Urlaub waren und er in der Ferienwohnung Bekanntschaft mit dem dortigen Kehrgerät gemacht hat, fegt er total gerne. Da ich eigentlich nur staubsauge, hatten wir bislang eben keinen Besen im Haus.

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Ich wollte was Vernünftiges aus Holz. Geworden ist es dieses Modell. Wie man sieht, wurde auch gleich fleißig geputzt. Hach ja, was für ein Uneigennütziges Geschenk, nicht wahr?

Nach einem ausgiebigen Frühstück drehte der Kleine eine große Runde mit Papa zur Lieblingsbaustelle und zum Stadtsee. So konnte ich die letzten Vorbereitungen für die nachmittägliche Feier treffen. Ich hatte schon am Vortag schlichte Muffins gebacken, die ich zu einer Raupe Nimmersatt dekorierte. Außerdem gab es Cake-Pops und Obst-Pfannkuchen-Spieße abgewandelt nach einer Idee der lieben Pia von daily-pia.de Das passte prinzipiell gut, da es zum Mittag dann einfach Pfannkuchen mit Apfelmus gab. Eines der hiesigen Leibgerichte des Geburtstagskindes.

Anschließend gab es Mittagsschlaf für Puck und Mama. In dieser Zeit kam meine Schwiegermama aus Frankfurt an und nachdem der Hauptakteur ausgeschlafen hatte, trudelten auch meine Eltern, einer meiner Brüder, meine Oma und meine beste Freundin samt Freund bei uns ein. Der Puck genoss die Aufmerksamkeit. Packte voll Freude Geschenke aus (in erster Linie ganz viel Duplo), aß Kuchen, trank einen Kakao und war bester Laune. Trotz fetter Schnupfnase und dem vermutlich letzten Zahnungsschub.

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Die Gruppe trennte sich irgendwann in die Omas, die mit dem Puck in seinem Zimmer verschwanden und dort bespaßten und klönten, während der Rest der Truppe einfach gemütlich in der Küche Kaffee trank und quatschte. Je weiter der Tag voran schritt, umso endgültiger legte sich bei mir meine Anspannung. Ich war nämlich doch irgendwie nervös gewesen, dass sich der Mini nun ausgerechnet diesen Tag aussuchen würde. Obwohl ich innerlich eigentlich wusste, dass vor dem ET nichts passiert. Und dennoch.

Hach es war so heimelig und muggelig und plüschig. In unser endlich fast fertigen Wohnung. Die langsam wirklich das Zuhause wird, dass ich gesucht habe.

Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, so dass zum Abendbrot nur noch meine Schwiegermama da war. Sie spielte noch eine kleine Runde mit dem Puck auf dem Balkon, während der Mann und ich aufräumten und Pizza bestellten. Kuchen am Nachmittag reichte noch nicht. Ähäm.

Nach dem gar köstlichen Mahl, schauten wir Sandmann und brachten dann den Puck ins Bett. Nach so einem aufregenden Tag dauerte es lange, bis er in den Schlaf fand. Aber das war ja mehr als verständlich. Der Mann, die Schwiegermama und ich ließen den Tag noch ausklingen. Ein Glas Wein wäre total das Richtige gewesen. Aber nun gut. Derzeit nicht.

Ach, es war ein schöner Tag. Ganz unspektakulär und doch so voller kleiner Riesigkeiten.

Nun bist du schon so lange bei uns. Danke, für jeden Tag. Ich habe viel gelernt und bin gewachsen. Genauso wie du. 2 Jahre. Und eine Ewigkeit.

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