Die 30 #5 Musik

Auch wenn das mit diesem Dreißigwerden schon geschafft ist, stünden da noch ein paar Beiträge zur entsprechenden Serie an. Ich habe sie nur nicht mehr vor Tag X geschafft. Aus Gründen. Hihi. Der Geburtstag selbst war sehr schön. Auch wenn die Geburt von Finchen gerade erst eine knappe Woche zurücklag, wollte ich auf eine kleine Feier nicht verzichten. War ja doch mal ein Anlass. Also kam meine Familie inklusive meines süßesten Neffen und meine beste Freundin (nebst Partner, wie man so sagt). Jeder brachte eine Kleinigkeit zur Kaffeetafel mit und ich hatte am Vortag sogar geschafft, mit dem Puck Muffins zu backen. In der Nacht, als ich wach wurde, die Kleine stillte und mein Blick auf die Uhr mir verriet, dass ich nun offiziell 30 bin, war ich kurz doch etwas sentimental. Die 20er waren einfach eine unglaublich prägende Zeit in meinem Leben. Ich fand sie toll. Sie haben mir beste Freunde beschert, einen Abschluss, ganz viel Selbstfindung, schöne Reisen, viele (viele, viele, viele) Umzüge, wundervolle Feste, zwei bezaubernde Kinder (seufz) und einen Ehemann, mit dem ich etwas Echtes habe, mit wahren Höhen und Tiefen und einer stets unerschütterlichen Verbundenheit.

Aber so langsam gewöhne ich mich an die neue Zahl und habe beschlossen, dass es ja einzig und allein in meiner Verantwortung liegt, die 30er auch so unvergesslich werden zu lassen. So, nun aber zum heutigen Artikel.

Auf diesen Beitrag habe ich mich vermutlich am meisten gefreut. Weil ich selber nochmal richtig grübeln kann und selbst gespannt bin, was da am Ende steht. Heute geht es nämlich um Musik. Ein unglaublich zentraler Bestandteil meines Lebens. Ich spiele Gitarre seit ich 6 Jahre alt bin. Singe, seit ich denken kann. Und höre Musik. Mit ganzen Herzen. Mit ganzer Seele. Ich kann übertriebene Romantik nicht. Gefühlsausbrüche sind das Meine nicht. Weinen kommt sehr selten vor. Noch nicht mal im Wochenbett. Aber wenn Musik läuft und mich berührt, dann erreicht sie wirklich jede meiner Fasern. Darum huldige ich an dieser Stelle. All’ den Liedern, die mich bis hierher schon begleitet haben und eine Rolle spielten. Naja, es wird natürlich eher eine Auswahl. Aber ich bin schon ganz neugierig. Das wird jetzt ein nostalgisches Schreiben, denn selbstredend werde ich in die Lieder reinhören müssen. Ich fang dann mal an. Chronologisch ein bisschen. In meiner Kindheit. Und dann weiter.

  1. Reinhard Lakomy – Der Traumzauberbaum / Der Regenbogen (Die Kassetten hab ich geliebt.)
  2. Gerhard Schöne – Irgendwann (Dieser Mann ist seit jeher einer meiner liebsten Liedermacher. Besonders für Kinderlieder. So als Tipp an dieser Stelle.)
  3. Caught in the Act – Babe (Ok, das musste sein.)
  4. Herbert Grönemeyer – Bleibt alles anders
  5. Falco – Rock me Amadeus
  6. Savage Garden – Two Beds and a Coffeemachine
  7. Nickelback – Someday (War eine meiner Lieblingsband in meiner frühen Jugend.)
  8. Wheatus – Teenage Dirtbag
  9. Linkin Park – In the End (Find ich bis heute sehr schön.)
  10. Sarah McLachlan – Angel
  11. Anna Nalick – Breathe (2 AM)
  12. Green Day – Good Riddance
  13. Tom Petty – Learning to Fly
  14. Pohlmann – Morgen schon
  15. Kettcar – 48 Stunden
  16. Philipp Poisel – Ich will nur / Mit jedem deiner Fehler (…und noch viele mehr.)
  17. Clueso – Chicago
  18. Milow – Ayo Technology
  19. Juli – In Love
  20. Kings of Leon – Use Somebody
  21. The Verve – Bittersweet Symphony
  22. Ed Sheeran – I see fire / Give me love (Konnte mich nicht entscheiden.)
  23. Bryan Adams – Summer of 69 (Mag ich eigentlich gar nicht so sonderlich, aber es lief wirklich auf jeder wichtigen Party meines Lebens. Deshalb.)
  24. Rascal Flatts – God bless the broken roads
  25. Metallica – Nothing else matters (Zu dem Lied bin ich im Übrigen im weißen Brautkleid zum Altar marschiert. In der Kirche. Ein bisschen Rebell muss.)
  26. James Morrison – I won’t let you go (Wurde von einem Freund gesungen auf unser standesamtlichen Hochzeit.)
  27. Rihanna – Cold Case Love
  28. Mando Diao – Down in the Past
  29. Wir sind Helden – Darf ich das behalten?
  30. Tracy Chapman – Fast Car (Lieblingslied meines Lebens.)

So, eine Auswahl. Mehr ist es nicht, denn tausende wichtige und geliebte Lieder und Bands und Künstler musste ich unerwähnt lassen. Adele zum Beispiel. Oder Reinhard Mey “Ich wollte wie Orpheus singen” (Das war eines meiner Prüfungslieder für mein Examen in Musik.) Und bestimmt haben ich ganz zentrale Lieder vergessen. Aber die Liste ist trotzdem schön.

So, und nu entschuldigen se mich, ick muss Musik hörn.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.