Unser Wochenende in Bildern 19./20. November

Besser spät als nie. Und dank zwei schlafender Kindern (der Große im Bett, die Kleine im Tuch) kann ich unser Wochenende tatsächlich noch verbloggen.

Am Samstag startet der Tag nach einer mehr oder weniger unspektakulären Nacht um kurz nach sieben. Es wird gelesen und gespielt. Anschließend macht sich der Papa allein auf zum Bäcker. Derzeit mag der Puck einfach lieber in seinem Zimmer wurschteln. Nun gut. Zeitgleich wird das Finchen langsam wach und kommt zu ihrem heißgeliebten Morgensport erstmal nackig unter die Wärmelampe. Als der Papa mit Beute wieder zurückkehrt, werden alle Kinder gewickelt und angezogen und es folgt das Frühstück.

Dann brechen Papa und Puck auf zum Wochenendeinkauf, während ich mit dem Finchen im Tragetuch die Wohnung auf Vordermann bringe. Inklusive saugen. Das kann ich nämlich nur tun, wenn der Puck aus dem Haus ist.

Im Anschluss geht’s für die ganze Familie zum Bahnhof, die Schwiegermama abholen. Ich habe eine von den Guten abbekommen. Dafür bin ich sehr dankbar. Der Puck ist ebenso glücklich, weil Bahnhof und ICE und heißgeliebte Oma.

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Zu Hause verschwindet der kleine Mann zum Mittagsschlaf und Oma kramt diese wundersüßen Söckchen aus dem Koffer. Die hat sie fürs Finchen gehäkelt, da sie seit einigen Wochen die zuvor seit Kindertagen verhasste Handarbeit wieder aufgenommen hat.

Als alle wieder wach sind, machen wir uns auf den Weg nach draußen. Es ist mild und die Sonne kommt tatsächlich raus. Obwohl wettertechnisch ein mieses Wochenende angesagt war.

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Es geht mal wieder zum Lieblingssee. Enten füttern.

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Na gut, und ein paar Möwen.

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Ok, vielleicht auch ein paar mehr Möwen.

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Am Schluss lässt Hitchcock grüßen. Wir ziehen lieber weiter.

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Auf dem Weg entdecken wir diese Konstruktion. Kann mir das jemand erklären? Wozu diese Tür?

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Als wir nach einem langen Ausflug wieder heimkehren, gibt es Ofenpfannkuchen…

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…mit Joghurt (oder Apfelmus) und frischen Früchten. Lecker.

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Abends kann ich sogar ein Schaumbad nehmen. Bin gar nicht so der Typ für’s Baden, aber ich fühle mich nicht so gut. Ich bin am Wochenende manchmal etwas erschöpft von der Woche allein mit den Kindern und allem, was sonst noch meiner Verantwortung obliegt.

In der Nacht zum Sonntag wache ich mit einer zwickenden B*rust auf und stelle fest, dass mein Stillbustier verrutscht ist und sich die dicke Naht hochgeschoben hat, was den Milchfluss wohl behinderte. Ich richte alles wieder und lasse das Finchen gut daran trinken, denn ich ahne, was es für Folgen haben könnte.

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Ich behalte recht. Leider. Nachdem unser Tag ganz fair um halb acht beginnt, zwingt mich ein fieser Milchstau direkt nach dem Frühstück wieder auf’s Sofa. Schnell habe ich Schüttelfrost und die Temperatur steigt. Toll. Nicht.img_4595

Während ich weiterhin das Sofa hüte und mit Ruhe, Stillen und Kühlen versuche, die Sache in den Griff zu kriegen, macht der Puck nach seinem Mittagsschlaf einen ausgiebigen Spaziergang mit Papa und Oma.

Als sie gegen 17.00 Uhr zurückkommen, fallen mir schon die roten Wangen meines Sohnes auf. Ich reagiere aber irgendwie noch nicht drauf. Er spielt und geht noch mit Papa baden. Beim Sandmännchen schauen, kommt er mir sehr warm vor. Der Papa misst beim Ins-Bett-bringen Fieber und tada über 39 Grad. Oh man. Es steigt noch ein bisschen im Laufe des Abends, aber der Puck schläft recht gut. Zum Glück. Bevor sich der Papa dazulegt, gibt es einmal Fiebersaft. Ich ziehe mit dem Finchen vorsichtshalber auf die Couch. Ein krankes Kind soll reichen.

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Während ich eine Runde dauerstille, gibt es zum Tagesabschluss diesen Film. Er setzt dem Tag die Krone auf. Er ist ebenso schlecht wie das Buch. Aber was soll bei so ‘ner flachen Story auch rumkommen.

Hoffentlich weniger durchwachsene Wochenenden findet ihr hier.

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