Mein 2016

Nur noch wenige Stunden verbleiben diesem Jahr. Es ist ergraut, setzt sich zur Ruhe, zündet sich seine Pfeife an, wippt in seinem Schaukelstuhl vor und zurück. Es waren turbulente Monate. Viel hat sich getan. Einiges hat die Welt erschüttert. Anderes hat zu Freudentränen gerührt. Nicht wenig bleibt unverstanden. Es gab Abschiede und Willkommen heißen. Ja, 2016 hatte es in sich. Aber so ist der Lauf der Dinge. Mal so, mal so. Viel wird geschimpft und dann geschimpft über die, die schimpfen. Jeder fühlt anders.

Ich selbst sehe zurück. Auch für mich ein aufregendes Jahr. Mit viel Berührung, Emotionen und Leben. Mal gut, mal nicht so. Und wenn ihr wollt, nehme ich euch mit.

Januar

Wir haben den Jahreswechsel in unserer Stadtrandreihenhauswohnung gefeiert. Mit dem Wissen, dass wir hier so schnell wie möglich weg wollen. Keine Infrastruktur, viel zu viel Einsamkeit, überall die gleichen langweiligen, lieblos hochgezogenen Betonneubauten. An Silvester und Neujahr beginnen wir offiziell den Wunsch nach einem zweiten Kind in die Tat umzusetzen. Wenn ihr versteht.

Keine zwei Wochen später halte ich das hier in den Händen. Große Freude.

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Ab da setzen mich Übelkeit, depressive Stimmungen und unfassbare Müdigkeit für einige Wochen außer Gefecht. Schwierig mit einem Einjährigen und einem Vollzeitjob. Beides bewältige ich irgendwie. Wie gut, sei dahingestellt. Mehr als das geht aber nicht. Das schlechte Gewissen wird wieder mein ständiger Begleiter. Der Haushalt versinkt in wirklich absoluten Chaos. Rechnungen bleiben liegen. Kaum noch was geht.

Der Puck ist mein Glanzlicht. Die Nachmittage mit ihm sauge ich auf. Auch wenn sie eher ruhig verlaufen, da mir so schlecht ist. Er spricht immer mehr und entdeckt seine Welt. Eine schöne Phase.

Beruflich hat es der Januar in sich. Die Zeugnisse stehen vor der Tür und da ich mit Vollzeit als Fachlehrer (und zwar fast nur Hauptfächer) in zig verschiedenen Klassen eingeteilt bin, heißt das für mich über 100 Zeugnisse mitverfassen und vor allem Korrektur lesen. Gleichzeitig viele, viele Elterngespräche. Ich bin erschöpft.

Februar

Licht am Horizont. Wir finden eine Traumwohnung in unserer gewünschten Traumlage. Altbau. Große Zimmer. Im Familienspießerparadies. Zentral in der Stadt. Ein Katzensprung vom See, Stadtwald und dem Zoo entfernt. Mitte März dürfen wir einziehen.

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Meine Übelkeit und die Müdigkeit dominieren mich weiterhin. Außerdem falle ich im Februar einige Tage aufgrund leichter Blutungen aus. Ich weiß und spüre, das alles ok ist, aber nun gut, Vorsicht ist nicht verkehrt.

Wir fahren auf die Hochzeit von zwei guten Freunden, die uns seit Studientagen begleiten. Das Unterwegssein hat mir entsetzlich gefehlt und mir geht es prompt etwas besser. Ich kann mich sogar nochmal richtig schick machen.

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Der Puck ist in dieser Zeit ein Sonnenschein. Er spricht gefühlt von Tag zu Tag mehr, nimmt seine Umgebung ganz aufmerksam wahr und liebt das Reisen ebenso wie ich. Bei seiner Tagesmutter ist er endgültig angekommen und genießt die morgendliche Fahrt mit Papa dorthin sehr. Sein Schlaf bleibt unverändert eher schwierig. Im Stundentakt fordert er abends seine Nähe. Ich fühle mich zerrissen, da ich natürlich abends arbeiten muss. Korrigieren, Unterricht vorbereiten. Ich komme spät ins Bett. Nachts schafft er manchmal 3 Stunden am Stück. Ein Fortschritt.

März

Die Übelkeit wird etwas besser und ich mit dem Puck wieder mobiler. Leider falle ich auch im März kurz vor den Osterferien eine Woche aus, da wieder leichte Blutungen festgestellt wurden. Ich zweifle weiterhin nicht daran, dass es meinem Würmchen gut geht.

Im März erfahre ich, dass ich Tante werde. Meine Schwester erwartet ein Kind. Drei Wochen vor mir. Ich freue mich riesig, hatte ich es doch irgendwie ein bisschen geahnt. Ihr Umgang mit dem Puck war eh schon so herzerwärmend.

Der Puck freut sich über den aufkeimenden Frühling. Es ist wieder länger hell und wir wieder mehr draußen. Seine liebste Beschäftigung sind Malen und Bücher anschauen. Vorzugsweise mit Fahrzeugen.

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Im März ziehen wir um und werden ab dann Wochen im Chaos leben. Da ich aber endlich spüre, einen langfristigen Ort für uns gefunden zu haben und ja eh bald Zeit haben werde (Sommerferien und Mutterschutz), stresst mich das gar nicht so. Meine Kaffeetasse ist auf meiner Seite und verkündet mehr Einklang.

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April

Endlich geht es mir gut und die schöne Phase der Schwangerschaft beginnt. Die Übelkeit kommt nur noch selten und ich bin nicht mehr müde. Schulisch habe ich auch wieder viel mehr Elan und freue mich auf die kommenden Wochen.

Wie auch das letzte Mal wächst mein Bauch eher langsam. Hier bin ich in der 19. SSW

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Da nun auch der Frühling endgültig Einzug hält, bin ich mit dem Puck viel, sehr viel draußen und wir erkunden unser neues Viertel.

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Viele Spielplätze, der See und der Zoo locken uns. Ich tanke einfach nur.IMG_2813

Das war der Wendepunkt. Alles ist wieder wärmer und farbenfroher. Ich taue langsam auf und lasse das letzte Jahr hinter mir. In dem so viele Entbehrungen lagen. Soviel Streit und Wut. So wenig Zeit. Ich bin mitten im Leben, inmitten der Stadt. Hier könnte es was werden.

In den letzten Apriltagen besucht uns meine beste Freundin mit Partner und wir verbringen ein paar wertvolle Stunden.

Mai

Wir kommen immer mehr an und ich bin in der “Bäume-ausreiß-Phase”. Der Puck und ich genießen die Tage.

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Außerdem bekommen wir Besuch aus der Studentenheimat. Unser Kreis will sich wieder regelmäßiger sehen und so laden wir alle über Himmelfahrt ein. Eine tolle Zeit mit viel lecker Essen. Auf dem Stubenboden, weil so richtig fertig ist hier nichts.

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In diesem Monat erfahre ich, dass das Finchen die Frauenquote unserer Familie ausbauen wird. Ich war mir total sicher, dass ich noch einen Jungen bekomme und staune nicht schlecht.

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Beruflich birgt dieser Monat viele Feiertage und dennoch viel Arbeit, da in diesem Jahr hier die Sommerferien schon Ende Juni beginnen. Da ich aber Energie für Fünf habe, ist das eine richtig schöne Zeit. Ich finde sogar die Möglichkeit für einige Projekte, wie etwa eine Schülerzeitung. An den Feiertagen picke ich mir immer einen Tag zu arbeiten raus. Und da ich als Mama mit begrenzter Zeit unfassbar effektiv und effizient geworden bin, reichen diese Stunden aus, um ganze Wochen zu planen und vorzubereiten.

An Pfingsten wollen wir auf einen Bauernhof in der Lüneburger Heide fahren. Tun wir auch. Aber das Wetter ist mies, das Städtchen wie ausgestorben und so wird es ein klein wenig fad, inklusive Lagerkoller. Aber immerhin hat der Papa ein wenig Zeit. Das ist viel wert.

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Kurze Regenpause im Pfingsturlaub.

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Die Tapete entspricht der Gesamteinrichtung unserer Bauernstube. Nu ja.

Juni

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Mein Bauch wächst endlich ein bisschen. Hier in der 28. SSW. Mir geht es weiter blendend. Und schulisch liegt die Zielgerade vor mir. Ich bin stolz, dass ich das letzte Schuljahr so gewuppt habe. Kann man auch mal sagen. Im neuen Schuljahr muss ich noch genau 13 Tage arbeiten, bevor mein Mutterschutz beginnt.

Der Puck und ich genießen weiter die Exklusivzeit, weiß ich doch, dass in wenigen Monaten diese vorbei sein wird.

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Baden mit Oma und Opa. IMG_3163

Juli

Ich habe Ferien. 6 lange Wochen. Ich beginne, die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Ein wenig.  Endlich. Ich richte ein, packe weg, sortiere aus, räume um.

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Dieses Buch inspiriert ein wenig dabei.

Mitte Juli beschließe ich mit dem Puck auf Reisen zu gehen. Viel zu lang ist es her. Also packe ich kurzerhand, buche ein Hotel, beschaffe mir ein reisetüchtiges Auto, verlade mich und meinen Sohn und düse für eine Woche nach Passau. DAS WAR SO WUNDERVOLL UND EINE DER BESTEN IDEEN IN DIESEM JAHR. Wir verbringen schöne Stunden, ich sehe viele Freunde. Wir gehen ins Freibad oder essen Eis. Auf dem Rückweg besuchen wir noch Freunde in Landshut.

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Hotelzimmeraussicht.

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Bettenpicknick.

Auch der Familienurlaub steht an. Mit Papa. Wir fahren nach Zeeland an die Küste. Wir haben tolles Wetter und erholen uns gut.

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Lieblingsbild.

In den letzten Julitagen erfülle ich mir einen Wunsch. Ich wollte unbedingt noch einmal ein Wochenende allein zu meiner besten Freundin. Der Papa schuftet sich das Wochenende frei und ermöglicht es. Mit gemischten Gefühlen steige ich in den Zug und lasse meine zwei Männer am Bahnhof zurück. Dann siegt schnell die Vorfreude. Die beiden wuppen das super und ich habe ein wunderschönes Wochenende in München.

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Reiseproviant.

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Shoppen musste sein. Mit neuen Schuhen.

August

Die Sommerferien sind zu Ende. Ich gehe genau 2 Tage arbeiten und darf die letzten 11 nicht mehr, da mein Muttermund leicht geöffnet ist.

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Die hochschwangere Murmel kann sich sehen lassen.

Der August verläuft ruhig und voller schöner Tage. Ich werkel zu Hause rum und fröne dem Nesttrieb. Nachmittags unternehme ich viel mit dem Puck.

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Ende August besuchen wir meine beste Freundin, die sich in ihrer spreewäldlichen Heimat aufhält.

September

Der Sommer bäumt sich nochmal auf. Es ist unfassbar heiß. Hochschwanger ein Genuss. Nicht. Ich bin nach wie vor viel auf Touren mit dem Kleinen. Bastel an der Wohnung. Nähe viel. Und versuche die To-do-Liste des Jahrtausends abzuarbeiten.
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Eines der Nähprojekte.

Anfang September wird mein zauberhafter Neffe geboren. Ich darf ihn noch am Tag der Geburt besuchen und bin so stolz. Das hat mir viel bedeutet.

Mein Puck wird 2. Ein großer Tag. Wir feiern ihn mit allem Drum und Dran und halten insgeheim ab und zu die Luft an, denn auch das Finchen kann sich jederzeit ankündigen. Aber bitte nicht heute.

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Sie tut uns den Gefallen und wartet. Ganze 2 Tage. Pünktlich zum ET wird unsere Tochter geboren. Fast nebenbei. Dieser Tag wird zu einem der schönsten meines Lebens, denn er war von vorne bis hinten perfekt.

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Willkommen.

Mein bester Freund, wir kennen uns seit der 5. Klasse, ist überraschend da und kann so das Finchen sogar direkt begrüßen.

Oktober

Es ruckelt. Gewaltig. Jeder muss seinen Platz neu finden. Was sich in den letzten Wochen schon langsam ankündigte, trifft uns nun mit voller Kraft. Der Puck steckt in der Autonomiephase. Und einem Schub und muss eine Entthronung verkraften. Viele Tränen, viel Jammern und Trauer seinerseits. Und viel Unfug. Seine Ängste steigern sich, er schläft schlecht. Und ich zerreiße mich. Will da sein. Habe Zweifel, Ängste und ein schlechtes Gewissen. Es ist nicht leicht. Aber jeden Tag wache ich auf und bin fest entschlossen, es zu schaffen. Immer ein kleines Stück. Mit ganz viel Nähe, Zuspruch, Geduld. Meist gelingt es. Andere Tage sind schwer. So ist das.

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Puck und Papa. Sie finden sich immer mehr. Eine schöne Entlastung.

Ich habe kurz nach den Kindern Geburtstag und werde 30. Fällt mir so gar nicht leicht. Viel zu prägend waren die 20er. Viel zu wundervoll. Nun ist es an mir, die 30er ebenso spektakulär werden zu lassen.

November

Der Fokus liegt weiterhin am Hineinfinden in das neue Leben. Die schwierige Phase des Pucks spitzt sich zu. Ich bin viel allein mit den Kindern und versuche, wie immer leider, allem gerecht zu werden. Irgendwie finden wir unseren Alltag und es wird besser. Aber ich merke nun die Spuren. Ich bin ausgelaugt und entkräftet. Ich habe Ängste, schlafe schlecht ein. Der Puck braucht jede meiner Fasern. Jede Emotion. Er klammert. Ich nehme an und begleite. Aber das erschöpft. Auch wenn ich die Fortschritte sehe.

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Der Puck macht ansonsten riesige Sprünge. Seine Sprache ist der Wahnsinn. Seine Motorik bewundernswert. Ach und überhaupt ist er der tollste kleine Kerl. Ich bin jeden Tag aufs Neue verliebt.

Das Finchen ist und bleibt ein besonnenes Gemüt. Geerdet. Sie weint kaum, ist viel im Tuch, schläft oft und gut. Ende November greift sie zum ersten Mal ganz gezielt.

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Täglicher Spaziergang. Diesmal mit dem anderen besten Freund, den ich dieses Jahr nun auch noch sehen darf. Juhu.

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Geburtstagsnach- und Willkommensfeier für Puck und Finchen.

Die letzten Wochen des Jahres werden überschattet von dem Ausfall der Tagesmutter. Binnen weniger Tage verschlechtert sich ihr gesundheitlicher Zustand von einem grippalen Infekt hin zu einer starken Überzuckerung und einer Lungenentzündung durch Pneumokokken. Sie wird ins künstliche Koma versetzt. Ihr Überleben ist ungewiss. Ab nun betreue ich beide Kinder den gesamten Tag zu Hause und muss diesen Verlust für den Puck auffangen.

Dezember

Langsam findet sich alles. Ich vermute, wir haben die Hochphase geschafft. Der Puck verlässt wieder mehr seinen Kinderwagen. Die Vorweihnachtszeit ist wie immer etwas wuselig, aber es geht. Wir arbeiten weiter am neuen Alltag zu Hause, besuchen Freunde, sind draußen, schaffen neue Rituale und Regelmäßigkeiten.

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Dieses Jahr bekommt der Puck seinen ersten Adventskalender und freut sich sichtlich jeden Tag aufs Neue.

Nach über drei Wochen Koma erwacht unsere Tagesmutter. Das beste Weihnachtsgeschenk überhaupt. Sie ist noch schwach und ein langer Weg liegt vor ihr. Aber sie schafft das. Da bin ich sicher. Arbeiten wird sie vorerst nicht mehr können, vielleicht nie wieder. Das schmerzt natürlich. Auch sie. Ihre Arbeit ist ihr Leben. Der Puck hängt so an ihr. Und der Gedanke, dass er nie wieder zu ihr gehen wird, trifft mich mitten ins Herz. Aber ihre Gesundheit ist natürlich jetzt auch erstmal das Wichtigste.

Für mich heißt es daher jetzt auch wieder eine Betreuung für das Finchen suchen. Denn ab ihrem ersten Geburtstag muss auch ich wieder arbeiten. Ich suche nach etwas so Familiärem wie bei der Tagesomi des Pucks. Ich hoffe, das finde ich.

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Endlich kann mein Mann auch für unsere Familie erste finanzielle Erfolge seiner Selbstständigkeit feiern und wir bekommen einen Firmenwagen. Also ein neues Auto. Ich verabschiede mich von unserer treuen Studentenkutsche, die uns nun viele Jahre quer durch die Welt begleitete. Aber sie verweilt noch ein wenig in meinem Leben, denn…

…nun fährt sie mein kleiner Bruder, der in diesem Monat 18 Jahre alt wurde. Himmel.

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So tun als ob. Apfelschorle beim Geburtstagsbrunch.

Ich spreche meinen Gemütszustand endlich offen an. Bei meiner Ärztin. Die unfassbar unprofessionell reagiert und mir lediglich zum Abstillen rät. Es wären die Hormone. Na, danke. Im nächsten Jahr haben wir einen Termin bei der Familienberatung und sind sehr gespannt.

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Wir verbringen Ende Dezember ruhige und leider auch virenbegleitete Weihnachtstage. Beide Kinder sind krank. Ehrlich, Bronchitis bei so kleinen Babys gehört verboten.

Und nun sitze ich hier. Meine beiden Kinder schlafen. Ich blicke zurück. Auf ein ganzes Jahr. Ein Jahr, das mir meine Tochter schenkte. Das meinen Sohn so wundervoll wachsen ließ. Ein Jahr voller Freunde und Besuche. Ein Jahr voller Sonne und Regen. Voller Zweifel und Erkenntnisse. Ich habe viel gelernt, bin weitergekommen. Wurde getestet. Ein Jahr, in dem ich Menschen vermisste und viele Neue kennenlernte. Ein Jahr in denen ich meine Grenzen neu kennenlernte und sie doch zu oft überschritt. Ein Jahr, in dem ich kaum Nachrichten schauen konnte. Sie nicht aushielt. Ein Jahr, in dem ich meinen Beitrag leistete und half. Flüchtlingskinder betreute. Schicksale erfuhr und meine Beruf ein wenig mehr lieben lernte. Ein Jahr mit so viel Neuem und liebgewonnenem Alten.

Ein Jahr.

Und ich liebte jeden einzelnen verdammten Tag. Denn er war und ist Teil meines Lebens. Und jede Sekunde hat mich schließlich hierher gebracht. Zu dieser Stunde. Um das hier zu schreiben. Mit meinen zwei schlafenden Kindern.

Danke.

Kommentare

  1. Avatar
    Melanie

    Liebste Sassi! Wie immer wunderschön geschrieben. Es war toll dich virtuell begleiten zu dürfen. Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt. Wir haben nur dieses eine Leben. Deswegen müssen wir es annehmen und gestalten. Die schönen wie die schäbigen Tage! Und nie vergessen das Glück zu sehen und zu fühlen, dass wir haben. Mit den Menschen, die wir lieben. Auch an den doofen Tagen. Der Tagesomi wünsche ich gute Genesung. Sie scheint ein wundervoller Mensch zu sein! Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr voller zauberhafter Momente. Liebste Grüße, Melanie

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