12 von 12 im Januar

Herzlichst Willkommen zu meinen zwölf Bildern des Tages. Sie werden gesponsert von einem selig in der Trage schlafenden Finchen. Noch.

Unser Tag startet früh. Zu früh. Das Finchen spielt ja gerade im Level Clusterfeeding Deluxe und schläft vor 23.00 Uhr nicht fest. Manchmal später. Darum heute auch die Trage. Mein B*usen braucht mal Pause. Und Kompressen. Aua. Aber wo war ich? Ach ja, früh startender Tag, denn pünktlich um kurz nach 8.00 Uhr muss ich mit beiden eingekleideteten und sonstig versorgten Kindern im Auto sitzen, um zur Rückbildung zu fahren. Der Kurs ist nämlich sehr, sehr weit außerhalb (45 Minuten), aber da meine Großeltern quasi nebenan wohnen, kann ich dort meinen Puck hinbringen, während ich turnen muss. Mir fehlt ja derzeit eine Betreuung für ihn. Kranke Tagesomi und so. Heute morgen klappt alles, aber wegen der Pünktlichkeitssache und dem Gewusel habe ich davon kein Foto.

Dafür aber dann hier der erste Kaffee. Nach dem Turnen. An Omas Wachstischtuch. Ach, was isses immer heimisch hier.

Vor dem Mittagessen spielen wir noch ein bisschen. Die momentanen Lieblinge zusammengefasst. Puzzle und Raketen/Weltraum. Der Puck puzzelt täglich. Immer und immer wieder. Ich bin sehr froh, etwas gefunden zu haben, dass ihn etwas zur Ruhe bringt. Und vor allem fordert.

Auch immer dabei. Bücher. Hier die TipToi Variante. Natürlich vom Opa ein wenig kopfschüttelnd kommentiert. “Wir konnten ja noch selber singen.” Kann ich auch noch. Tu ich auch. Und trotzdem mag ich diese Technik. Geb ich zu.

Das Finchen strampelt neben mir. In ihren süßesten Panda-Socken. Ich fress sie irgendwann noch, die Zaubermaus.

Nachdem ich beide Kinder in den Mittagsschlaf begleitet habe (Ja, den machen sie jetzt zumindest zu Beginn gemeinsam. Ist das nicht unfassbar toll? Einfach so.), fordert ein weiterer Stubeninsasse seine Aufmerksamkeit. Kater an Glücksrevue. Mehr Großelterngefühl geht nicht.

Wieder wach, gibts Kaffee und Kuchen und für den Puck ein Hörnchen. Bei Omas gibt es immer Hörnchen. Schon für mich damals.

Und dann geht’s raus. An die frische, kalte Landluft. Das Finchen verschläft den Spaziergang. Hier sehen sie übrigens die müde, ungeschminkte Wahrheit. So ist das.

Nach Spielen und einer Rushhour Rückfahrt sind wir wieder zu Hause. Zum Abendbrot. Der Puck hat derzeit die Marotte, sein Trinken immer auf mehrere Becher verteilen zu müssen. Ich gieße ihm sein Wasser in einen Becher und er schüttet dann akribisch hin und her. Trinkt mal hier, trinkt mal da. Faszinierend. Dabei spielt man am Tisch doch nicht. Ups.

Am Abend dann die obligatorische Haushaltsrunde. Mit Baby in meiner liebsten FräuleinHübsch. Wenn ich so rumwusel, ist die einfach etwas stabiler als mein Tuch.

Dann bekommt noch das Bild, das mir meine Schwester gestern nachträglich zu Weihnachten schenkte, einen Podestplatz in der Küche.

“Nein, Oma, danke, ich brauche nichts. Wir haben alles.” “Aber Kind, du siehst so schmal aus. Iss doch mal was.” “Nee, also Oma, echt, wir haben…” Hier das Resultat dieser Unterredung. Mifffft, wer foll denn daff nu alllefff effen?

Und nun sitze ich noch ne Runde am Laptop. Das Finchen hat das Tippen dieses Beitrages auch noch verschlafen und ich ihn dementsprechend abschließen können. Juhu. Im Übrigen freue ich mich ehrlich so unfassbar dolle über die Reichweite und Resonanz, die meine Schulartikel erhalten. Wird ja jetzt auch ne feste Rubrik draus. Hatte ich damals eigentlich auch immer so geplant. Es bedeutet mir wirklich etwas, dass ich hier mein Sprachrohr gefunden habe und meine ganz eigenen Lehreransichten Gehör finden. Und für ein eher kleines Blog wie meines, sind die Zugriffe (Sagt man das so?) der Wahnsinn. Also Danke.

Weitere Zwölfer-Reihen gibt es wie immer hier.

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