12 von 12 im Juni

12 von 12 ist wirklich die einzige Aktion, an die ich konsequent denke. Ich finde sie aber auch einfach schön und manchmal lenkt sie meinen Blick nochmal deutlich bewusster auf all die kleinen Alltagssituationen, die es wert sind, nicht vergessen zu werden.

Der Tag startet wie immer mit Kaffee. Schon abends beim Einschlafen freue ich mich auf diese Tasse am Morgen. Nach dem Reisewochenende war die Nacht seitens des Babys etwas unruhig, aber eigentlich ganz gut. Trotzdem komme ich schlecht in den Tag. Ich tue mich in letzter Zeit mit den Montagen schwer. Keine Ahnung, warum.

Nach Kaffee und Frühstück folgt ein wenig Spielzeit. Da wir ja bis zum KiTastart und nach der Erkrankung unserer einstigen Tagesmutter bei einer „Übergangstagesmutter“ sind, ist der Puck montags und freitags zu Hause, da sie ihn an diesen Tagen nicht betreut. Das doofe Wort wird dieser lieben Frau im Übrigen nicht gerecht. Sie ist echt toll. Ein wahres Juwel, die ihre Berufung zum Beruf gemacht hat.

Wir drehen noch ein kleine Runde um den Block, bevor es Mittag gibt. Heute klassisch Nudeln Bolognese. Seit heute sitzt das Finchen endlich nicht mehr im Babyaufsatz, da sie sich tatsächlich heute morgen hinsetze. Zack, einfach so. Und auch in Sachen Essen ist der Knoten wohl geplatzt. Wobei Platzen das Stichwort zu sein scheint, wenn man das Foto betrachtet. Nun.

„Huch, Mama, irgendjemand schmeißt meine ganzen Nudeln runter!“

Es folgt ein ausgiebiger Mittagsschlaf. Und obwohl meine To-do-Liste seit Wochen endlos ist, schlafe ich mit ein. Die vollen zwei Stunden. Ich stehe beim Aufwachen ein wenig neben mir und brauche dringend noch einen Kaffee. Aus meiner Lieblingstasse.

Als Zwischensnack für mich ein Smoothie aus Obstüberbleibseln. Melone, Erdbeeren und Banane. Die Kinder verspeisen eben diese in ihrer unpürierten Originalität.

Es geht raus auf den Spielplatz. Der Puck hat sein Bobbycar neuerdings wiederentdeckt. Das Finchen kuschelt in der Trage, der Kinderwagen dient als späterer Einkaufstransporter.

Der Sandkasten auf dem Spielplatz wurde neu aufgefüllt. Netterweise werden einfach zwei riesige Haufen hineingekippt und nicht verteilt. Ein riesiger Spaß.

Auf dem Rückweg mag das Finchen tatsächlich nicht in die Trage und darf also eine Runde in den Kinderwagen. Der Puck will unbedingt schieben. Der tolle kleine große Bruder.

Immer mehr tolle Läden halten in unserem Viertel Einzug. Schön eigentlich. Aber ziemlich gemein für meinen Geldbeutel.

Der Puck steht derzeit sehr auf Aquarien, Fische und Meeresgetier. Dieser Oktopus (der Puck sagt immer „Oktorpus) wird wohl demnächst bei uns einziehen. Der ist aber auch allerliebst.

Es gibt Abendbrot. Für den Großen heute unter dem Tisch. Er hat gerade recht klare Vorstellungen davon, wie sein Tag ablaufen soll. Ich versuche ihm eine Umgebung mit viel Freiraum und eigenen Entscheidungen zu schaffen. In Abstimmung zu den Bedürfnissen der anderen Familienmitglieder. Das läuft mal harmonischer und mal nicht. Dieser Wunsch hier war aber leicht erfüllbar. Darum gern.

Ihr seht, unser täglich Familienbrot ist eher von der unspektkulären Sorte. Aber nach den aufregenden letzten Tagen ist so ein wenig Geplätscher wichtig. Nun schläft das Finchen nach einer ausgiebigen Stilleinheit bereits und der Papa bringt gerade den Puck ins Bett. Ich tippe noch so dies und das, werde mir dann eine nette Serie anschmeißen und in Ruhe den Haushalt entkernen. Das muss dringend. Aber mmanchmal, ganz, ganz manchmal entspannt mich das sogar.

Mehr Bilderkino findet ihr bei Draußen nur Kännchen.

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