12 von 12 im Juli – „Unterwegs“

Herzlich Willkommen zum heutigen Bilderkino. 12 Momente des Tages. Heute in der „Reiseversion“. Derzeit verweilen wir ja in Niederbayern. Und wie wir uns dort die Zeit vertreiben, zeig ich euch jetzt.

*hier bitte Sendung-mit-der-Maus-Stimme denken

Nachdem wir gestern spät von Familie Rubbelbatz zurückkehrten, war die Nacht verkürzt und das Finchen braucht einen kleinen Vormittagsschlaf. Und das wie in Kleinstbabyzeiten auf meinem Bauch. Hachz.

Wir nutzen den Vormittag für ein bisschen Sightseeing und erkunden die stadteigene Ritterburg.

Der Puck staunt so vor sich hin.

Anschließend erklimmen wir auch noch den Rest des Berges, um…

… diese phantastische Aussicht zu genießen. Meine Herzensstadt. 7 Jahre war sie mein Zuhause. Und ist es bis heute irgendwie geblieben.

Der Puck interessiert sich besonders für dieses Objekt. Ich muss schmunzeln, denn ich erahne vage, woher Pixar die Vorlage für Wall-E nahm.

Das Finchen erklomm den Berg eher gemütlich. Manchmal bin ich ja schon etwas neidisch.

Im angrenzenden Biergarten (mit riesigem Sandkasten) kehren wir ein und genießen ein unheimlich leckeres Mittagessen.

Der Puck bekommt Milchreis mit Beerensorbet. Und ich hab ihm nichts geklaut. Also fast nichts.

Und für mich müssen einmal Kasspatzen sein. Herrlich. Das einzige Essen, das ich wirklich kaum schaffe und daher sehr gewiss sein kann, satt zu werden. Ich alter Vielfraß.

Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf besuchen wir zuerst eine sehr liebgewonnene Familie. Die älteste Tochter wurde in der 5. Klasse mein Nachhilfekind und auch wenn sie mich bald eigentlich nicht mehr gebraucht hätte, begleitete ich sie bis zum Abitur, einfach als Unterstützung. 9 Jahre später studiert sie Informatik und wir stehen noch immer regelmäßig in Kontakt und besuchen sie einmal im Jahr. So schön.

Weniger schön ist der kleine Unfall, den das Finchen hat. Sie schneidet sich an einem Serviettenhalter in den Finger. Es blutet ziemlich arg und als ich schon denke, ich fahre doch lieber zum Arzt, hört es Gott sei Dank auf. Jetzt ist es etwas gerötet, aber sieht nicht weiter schlimm aus. Ich beobachte. Die arme Maus.

Nach dem Besuch geht es noch einmal in die Stadt, um Abendessen zu besorgen und ich führe meine neuen Schuhe aus. Eine Mischung aus Style und Fensterleder. Aber ich bin sehr verliebt. Wenn auch auf den zweiten Blick.

Und jetzt schlafen beide Kinder, ich bringe die Ferienwohnung wieder auf Vordermann und beginne zu packen. Denn morgen geht unsere Reise weiter. Und vom tiefen Süden kämpfen wir uns in den nächsten Tagen Richtung Ostsee durch.

Mehr Bilder des Tages findet ihr bei DraußennurKännchen.

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