Reisetagebuch: Woche #1

Unterwegs…

Zwei Kinder, eine Mama, ein Auto, vier Wochen und tausend Begegnungen. Ich mache eine Rundreise mit den Kindern. Quer durch Deutschland. Von oben nach unten und wieder zurück. Knappe 30 Tage sind wir unterwegs. Und wer mag darf uns hier ein Stück begleiten.

Gute Planung ist alles. Oder zumindest viel. Oder zumindest ein bisschen.

Ein wenig Einblick vorweg. Ich könnte immer unterwegs sein. Natürlich brauche ich ein wenig Basis zwischendurch. Aber regelmäßig rauszukommen ist wichtig für mich. Zum Glück ist der Puck mir da recht ähnlich. Auch er braucht seinen Hafen und seine Ankerpunkte, aber auch er mag das Unterwegssein. Interessanterweise trotz seiner Ängste und Sensibilität. Nun und das Finchen ist überall dort zufrieden, wo Mama ist.

Ewig wollte ich diese Tour machen und da bald neue Eingewöhnung und mein Wiedereinstieg bevorstehen, war klar, jetzt oder nie. Oder wenigstens sehr lange nicht mehr.

Trotz allen Reisefiebers achte ich natürlich darauf, dass diese Zeit für die Kinder weitgehend entspannt verläuft. Ja, es liegen viele Kilometer vor uns, aber ich fahre (bis auf eine Ausnahme) nie mehr als 3 (allerhöchstens 4) Stunden am Stück. Dabei nutze ich die Schlafzeiten der Kinder. Meist den Mittagsschlaf, so dass die beiden einen Großteil der Fahrt oder sogar die gesamte Strecke einfach verschlafen. In der Regel verleiben wir immer einige Tage an einem Ort. Zum Ankommen. Ruhe reinbringen. Und um eben nicht nur zu fahren. Ich habe jede Menge Bekanntes dabei. Eine riesige Kiste mit allen Lieblingsspielzeugen. Oder eigenes Geschirr. Wir besuchen neben noch eher neuen Gesichtern auch viele Bekannte und Vertraute, auf die sich auch der Puck unheimlich freut. Und es ist entspannender als man denkt. Denn wir haben viel, viel Zeit füreinander. Wie das im Urlaub halt so ist.

Unsere Reise – Logbuch

1. Ziel – Berlin

  • Route wird festgelegt, Organisation fast abgeschlossen, Planung steht.
  • Gewinne nachträglich Platz im Boot Camp von BerlinMitteMom.
  • Absagen oder umplanen?
  • Entscheide mich für Spontanität und beginne die Reise in Berlin.
Hotelabendbrot – Puck
Hotelabendbrot – Mama
  • Entscheidung wird belohnt, verbringen nach einer ruhigen Nacht im Hotel einen zauberhaften Vormittag
  • Lernen neben sehr netten weiteren Teilnehmerinnen die charmante und herzerwärmende Anna von berlinmittemom, ihre wunderbare Tochter (entpuppt sich als liebevolle Babyflüsterin) und als Special Guest die liebe Jette von mesupermom kennen.
After-Work-Out-Frühstück
  • Brechen nach einen anstrengenden Work-Out und einem ausgiebigen Frühstück nach Frankfurt auf.
So sieht eine Sportmaus aus…

2. Ziel – Frankfurt

  • Wohnen hier für die kommenden Tage bei der Schwiegermutter. Vor allem der Puck ist total glücklich, denn er liebt seine Oma abgöttisch.
Schwiegermutterwohnunglieblingsplätze
  • Besuchen unweit von Frankfurt Julia und Max von die-gute-Kinderstube und ihre zwei wundervollen Kinder. Tolle Gespräche, tolle Menschen, tolles Haus, tolles Essen, toller Tag. So viele kluge Worte und Gedanken. So viel Herz.
Die gute Kinderstube, also in echt…
Meilensteine in Kinderstube
  • A propos Herz, treffen am nächsten Tag die herzallerbeste Frau Hasenherz und ihre zwei Kinder. Also nachdem sie mir dann doch ihre richtige Adresse verrät. Irre derweil durch ihre Stadt. Hübsch, fürwahr.
Weise Worte im Wohnzimmer einer klugen und so sympathischen Frau
  • Nehme mir fest vor, beim nächsten Frankfurtbesuch auch Mama Schulze zu treffen. Diesmal fehlte einfach ein Tag. Aber ganz bald…
  • Brechen am Dienstag weiter nach Straubing, Niederbayern auf.

3. Ziel – Straubing

  • Treffen langjährige Studienfreunde, die mittlerweile auch ein Kind haben. Schließe auch die Kleine sofort ins Herz.
Hauseingang, vom eigenen Haus. Wir werden alle so erwachsen.
  • Verbringen drei fantastische und sehr sonnige Tage im wunderschönen Niederbayern mit Mutter-Kind-Gruppe, Freibadbesuch, einen Nachmittag im Tierpark, ganz viel Erinnerungsschwelgen, Elterntalk, Gartengenießerei und gutem, sehr gutem Essen.
Freibad-Puck
Tierpark-Puck
  • Verlassen mit einem Tränchen im Auge das beschauliche Dörfchen und fahren gen München.

4. Ziel – München

  • Machen uns zum Mittagsschlaf auf nach München. Fahre über Land, um extra viel Bayern aufzutanken. Meine Herzheimat.
  • Treffen Cynthia von mamamania und ihre 3 süßen Mädels. Wellenlänge ist etwas Wunderbares. Und hier wellt es sich so sehr. Ach, ich find diese Frau einfach super.
Selbstbelegter Kuchen mit Fertigboden – Lecker

 

  • Bekomme eine Leihtrage, denn meine eigentlich ja wirklich hochwertige und auch relativ neue FräuleinHübsch gibt den Geist auf. Eine Schnalle bricht. Danke, für’s Retten Cynthia.
Unverkennbarstes Regal
  • Schicke nebenbei Geburtstagsvideo an meine beste Freundin in der Heimat. Sie wird 30. Glückwunsch nochmal.
  • Fahren abends weiter nach Schwabing zu meiner anderen besten Freundin und ihrem Partner. Dort stößt für zwei Tage auch der Papa zu uns. Denn natürlich müssen wir alle ein bisschen auftanken. Lassen den Abend bei leckerstem Essen ausklingen.

Eine Woche sind wir schon unterwegs. Eine Woche intensive Zeit. Mit wunderbaren Begegnungen, wie Schätze. Und Zeit nur für uns. Die Kinder und ich. Ohne Termine. Ohne Haushalt. Ohne Trott. Nur wir. Wunderschön.

Und mit dem Kopf und dem Herzen voller ewiger Erinnerungen starten wir am Samstag schon in die zweite Woche…

Fortsetzung folgt…

Kommentare

  1. Hanna

    Zu uns zu uns zu uns!

  2. Mary

    Hallo Liebe Sassi... Du schreibst so wundervoll. Ich mag Deinen Schreibstil, Deine ehrlichen Worte, und die Gefühle die damit transportierst! Habe Dich vor kurzem entdeckt, glaube auf Twitter oder Instagram, und dann entdeckte ich Deinen Blog. Es macht mir Spaß von Dir zu lesen. Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit mit deinen beiden Kindern auf deiner Tour, mit vielen tollen Gesprächen, wunderschönen Eindrücken, und ein Herz voller Freude! Lieben Gruß Mary

    1. Sassi
      Sassi

      Liebe Mary, tausend Dank für deine lieben Worte. Es bedeutet mir immer unglaublich viel, wenn ich so schönes Feedback zu meinen Texten bekomme, denn ich liebe das Schreiben. Und wenn es Menschen erreicht, freut mich das aus tiefstem Herzen. Danke, Sassi

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