12 von 12 im August

Wochenende. Eines, das ich wirklich herbeisehnte nach einer mehr als anstrengenden Woche. So, dann schärft mal euer Auge für einen Blick durchs Schlüsselloch.

Der Tag beginnt recht moderat. Also zeittechnisch. Um 7.00 Uhr sind beide Kinder wach und das Finchen nutzt die morgendliche Kraft für ein paar Turnübungen. Diese Spielküche ist derzeit ihr Liebstes. Stundenlang (naja, gut, eher minutenlang wird hier ein- und aus- und ein- und aussortiert).

Der Puck ist gleich morgens irgendwie überdreht und die Laune ein wenig brodelig. Nach einem eher kurzen Frühstück geht es darum erstmal auf den Balkon. Denn der Sandkasten erdet den Großen. Im wahrsten Sinne. Wir sind froh um diese überdachte Spielzone, es regnet natürlich noch immer.

Es folgen ein Skypeanruf bei der Schwiegermutter und anschließend ein kleines Mittagessen für die Kinder, bevor diese ihren Mittagsschlaf halten. Der dauert eigentlich schon immer bei beiden recht zuverlässig 2 Stunden. Heute ist das Finchen aber bereits nach einer Stunde wieder munter. Ich eher weniger und darum im Bild – mein 3. Kaffee.

Als auch der Große ausgeschlafen hat, machen wir uns auf die Socken (was für ein Wortspiel). Ich muss nochmal an meine Schule, einige Kleinigkeiten erledigen, da ich mich ja erstmal wieder in die Elternzeit verabschiede (letzte Woche war ich je 2 Stunden da, um meine erste Klasse „einzugewöhnen“). Das Finchen begleitet mich. Der Papa und der Puck tummeln sich ein paar Meter weiter beim Tag der offenen Tür der Stadtfeuerwehr.

Mein Klassenwetterfrosch Emil sitzt leider auf der Regenstufe.

Ich hänge den endlich gelieferten Buchstabenzug auf. Zu meiner Zeit fuhren Fara und Fu noch eine Dampflok. Ich fühle mich alt.

Nach einer Stunde habe ich alles erledigt und das Baby und ich treffen uns mit den Männern. Der Große ist völlig überwältigt von all den Fahrzeugen, Vorführungen und Aktionen. Mir selbst läuft fast das Herz über, so sehr freue ich mich mit.

Zum Schluss darf er sogar noch in den Korb des Drehleiterfahrzeugs. Aber ohne Hochfahren. Braucht er nicht. Er ist auch so schon im 7. Himmel.

Im Anschluss erledigen wir noch zu viert den Wocheneinkauf und kommen spät nach Hause. Ich bereite einen Snackteller deluxe vor und wir lümmeln uns gemütlich aufs Sofa.

Das Finchen hat es sich bei Papa gemütlich gemacht und klaut munter sein Brot. Sie isst in den letzten Tagen endlich wieder. Sie hatte nämlich in den letzten Woche irgendwie das Interesse an fester Nahrung verloren und ich habe im Grunde wieder voll gestillt.

Ihr seht, ich habe das Abendbrot mit Herz zubereitet.

Als die Kinder im Bett sind, bringen der Mann und ich die Bude wieder auf Vordermann und gönnen uns dann erst einmal etwas Kühles. Mit ohne für mich. Könnte man eigentlich auch gleich Brause trinken. Und nachdem ich jetzt noch ein wenig Kleinkram erledigt habe, falle ich gleich ins Bett. In diesem Sinne, gute Nacht.

Mehr Bilderkino findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Kommentare

  1. Alu

    Danke für die Einblicke <3. Dein Baby steht... Mega

    1. Sassi
      Sassi

      Es geht schon wieder so schnell. Ein Auge lacht. Eines weint.

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